Ein besonderer Tag

Am 12.12.2014 waren wir Gäste der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, sowie des Landesamtes für Gesundheit und Soziales. Den würdigen Rahmen gab der Wappensaal im Roten Rathaus. 

Die Veranstaltung wurde mit einem kulturellen Rahmenprogramm begleitet. 

Aller Aufregung zum Trotz wurde meine Dankesrede, mit begleitender Präsentation, von den Anwesenden mit viel Applaus honoriert. Ich brachte zum Ausdruck, dass vor allem unseren Mitarbeitern mit Handikap der Dank gebührt, da sie am meisten dazu beitragen, unkompliziert in die Teams integriert zu werden. Einige waren auch anwesend und verfolgten meine Worte, die simultan mit Gebärden übersetzt wurden. 

Für uns war die Preisverleihung überraschend, da wir in der Zusammenarbeit mit unseren Schwerbeschädigten inzwischen nichts Besonderes mehr sehen. Wir wünschen uns, dass andere Unternehmer ebenso lernen, dass Vorurteile unbegründet sind.

Kleine Korrektur des im Ausschnitt zu hörenden Kommentars: bei uns ist fast jeder 8. Mitarbeiter schwerbeschädigt.

Ausschnitt aus der Abendschau:

 Zitat aus der Pressemitteilung vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo)

„Es ist mir persönlich ein Bedürfnis, Unternehmen zu ehren, die schwerbehinderte Menschen bewusst beschäftigen, weil sie großen Wert auf gelebte Inklusion legen.“ Mit diesen Worten leitete Sozialsenator Mario Czaja die Übergabe der Preise, gemeinsam mit dem Präsidenten des LAGeSo Franz Allert, ein.

Die Gewinner des Berliner Inklusionspreises 2014 sind:

Kategorie „Kleinunternehmen“: Time Seven GmbH
Kategorie „Mittelständische Unternehmen“: Gebäudereinigung Petersohn 
Kategorie „Großunternehmen“: GASAG Gruppe (Standort Berlin)

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Die Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen der Firma Gebäudereinigung Petersohn liegt mit 12,5 % deutlich über der gesetzlichen Vorgabe. Für Schulabgänger mit Handicap sowie für behinderte Auszubildende des Annedore-Leber-Berufsbildungswerkes Berlin stellt der Dienstleister Praktikumsplätze bzw. Arbeitsplätze auf Probe zur Verfügung. „Wir freuen uns immer wieder über die Dankbarkeit, Herzlichkeit, das Engagement und die Lebensfreude unserer Kolleginnen und Kollegen mit Handicap“, teilte Inhaber und Geschäftsführer Ralf Thomas Petersohn im Bewerbungsschreiben seine persönlichen Erfahrungen im Umgang mit schwerbehinderten Beschäftigten mit.